Sarah M Broom – Das gelbe Haus

Am 28. August 2005 braut sich auf der extrem aufgeheizten Meeresoberfläche des Golfes von Mexiko ein verheerender Sturm zusammen und zieht Richtung New Orleans an der Küste Louisianas. Ray Nagin, der Bürgermeister der Stadt, ordnet eine Zwangsevakuierung an. Geschätzt eine Million Menschen machen sich auf völlig verstopften Straßen nach Norden auf, weg von der Küste. Die, die nicht fliehen wollen oder können, werden im Superdome der Stadt untergebracht. Am Morgen des 29. August 2005 erreicht Hurrikan Katrina New Orleans mit einer sechs Meter hohen Bugwelle und drängt sich durch ein Netz von Wasserstraßen und künstlichen Kanälen bis ins Herz der stellenweise unter Normalnull liegenden Stadt. Entlang dieser Kanäle brechen Deiche und Flutmauern, ganze Stadtteile stehen teilweise bis zu den Dachfirsten unter Wasser. 1836 Menschen sterben, Unzählige verlieren ihr Zuhause. Darunter die Familie der Autorin Sarah M Broom, die diese Ereignisse in ihr Memoir Das gelbe Haus einfließen lässt. Weiterlesen “Sarah M Broom – Das gelbe Haus”

Rumaan Alam – Inmitten der Nacht

Alles beginnt zunächst recht idyllisch: eine typische New Yorker Mittelstandsfamilie ist auf dem Weg in den Sommerurlaub, weit draußen auf Long Island. Das gemietete Ferienhaus ist eigentlich eine Nummer zu teuer, aber dieses Jahr soll alles perfekt sein: Abgeschiedenheit, Pool, Luxus. Doch schon am Abend des ersten Ferientages, Inmitten der Nacht, wird diese Idylle empfindlich gestört, und doch führt uns Autor Rumaan Alam damit zunächst gehörig in die Irre. Weiterlesen “Rumaan Alam – Inmitten der Nacht”