Der August startete wunderbar mit der Lektüre des Romans Pulver. Ein weitgespanntes, multiperspektivisches Panorama von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Nachkriegszeit. Ein ähnlich breites Panorama aus dem Riesengebirge/Böhmen war mein erstes Buch zum diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse Tschechien: Geteiltes Haus von Alice Haoracková. Gleich ein absolutes Highlight! Im September will ich mich ganz der Lektüre tschechischer Literatur widmen, mit Emma Kausc und Dora Kaprálová habe ich im August schon zwei andere Texte dazu gelesen.
Enttäuscht hat mich tatsächlich eines der am höchsten gehandelten Bücher dieses Leseherbstes, nominiert für den Deutschen Buchpreis, jetzt auch für die Shortlist, aber einfach nicht meins: Anton und Alma. Vielleicht auch meinem immer sehr kritischen Blick auf Liebesgeschichten geschuldet. Wer weiß. Die Stimmen zum Buch sind vorwiegend begeistert.









