Der Vormonat einer Buchmesse ist traditonell ein Monat mit Neuerscheinungsflut. Auch wenn ich mich dieses Frühjahr 2026 gefühlt sehr zurückgenommen habe, haben mich doch eine ganze Reihe toller, vielversprechender Bücher erreicht, aus denen ich meine Lektüre für den Februar auswählen konnte. Es war denn auch ein überdurchschnittlich guter Lesemonat, den ich euch hier präsentieren kann. Weiterlesen „Lektüre Februar 2026“
Schlagwort: Lektüre
Lektüre Januar 2026
Lektüre im Januar bedeutet auch 2026 für mich noch ein wenig verweilen im alten Jahr. Die „dringlichsten“ Lektüren und Besprechungen sind erledigt und man kann sich den Büchern widmen, die aus welchen Gründen auch immer erst einmal liegen geblieben sind. Bei mir waren das zum Beispiel die im Sommer angelesenen Debüts für den Franz Tumler Preis (zumindest drei davon). Oder die hochgelobten Romane von Gaea Schoeters und Katharina Köller. Im Lesekreis haben wir das wunderbare Buch von Georgi Gospodinov gelesen und es gab auch Zeit für gute Unterhaltung: Caren Benedikt hat mich erneut mit ihrer Hotel-Saga nach Usedom entführt und Maxim Leo in ein ganz aberwitziges Szenario: wenn das Altern plötzlich abgeschafft ist – aber sich die Menschen daran gar nicht erfreuen können. Und Wolf Haas wirbelt mit seinem Wackelkontakt nur so durch die Buchseiten. Es gab Verzweiflungen und ein sehr berührendes Abschiedsbuch von Julian Barnes, den ich seit langem sehr verehre und der gerade seinen 80. Geburtstag gefeiert hat. Weiterlesen „Lektüre Januar 2026“
Lektüre Dezember 2025
Das Jahr 2025 ist Geschichte, aber so manche Lektüre aus dem Dezember nehme ich noch mit in den Januar. Alles rechtzeitig zu besprechen ist mir nicht ganz gelungen. Aber ich habe aufgeholt. Ein sehr (literarisch) turbulente Jahr mit sehr vielen Veranstaltungen, Reisen und Projekten ließ mir manchmal nicht genügend Zeit, alles gleich zu dokumentieren, zu besprechen, vorzustellen. Ich hoffe dennoch, euch übers Jahr einen guten Einblick in die aktuellen Buchneuerscheinungen gegeben zu haben.
Bevor es Mitte Januar und richtig dann im Februar richtig losgeht mit den Neuerscheinungen des Frühjahr 2026, kommen hier noch meine Dezember-Lektüren. Ein Highlight war das neue Buch von Geal Faye – Jacaranda, ein anderes das schöne Jugendbuch von Sarah Jäger.
Nun wünsche ich euch ein gutes, ein frohes, ein glückliches neues Jahr und würde mich freuen, wenn ihr es ab und zu hier und mit meinen Buchvorstellungen verbringen mögt. Weiterlesen „Lektüre Dezember 2025“
Lektüre Oktober und November 2025
Vielleicht ist es der einen oder dem anderen aufgefallen: Es gab (bisher) keinen Oktober Lektüre-Rückblick; den ich nun hier zusammen mit meinen November-Büchern nachholen möchte. Die vergangenen Monate waren so turbulent. Ich habe weiterhin fleißig gelesen, fleißig rezensiert und meinen Instagram-Account auf dem Laufenden gehalten. Alles was darüber hinaus ging, wurde sträflich vernachlässigt.
Da viele der Bücher bereits in ausführlichen Besprechungen auf dem Blog präsent sind, fasse ich mich dieses Mal besonders kurz. Fehlende Rezensionen sind bereits geschrieben und werden demnächst online gestellt. Viel Spaß beim Stöbern in dieser „extended version“. Und ab Dezember wieder wie gewohnt monatlich.
Lektüre September 2025
Im September war ich sehr oft unterwegs. Es gab einige literarische Termine. So war ich Anfang des Monats in Berlin, um beim LCB-Sommerfest am Wannsee 75 Jahre Suhrkamp Verlag zu feiern. Mitte des Monats ging es dann nach Südtirol, um im Marmorstädtchen Laas dem Franz Tumler Literaturpreis zu folgen. Das war ein ganz außergewöhnlich schönes Erlebnis. Ende des Monats hatte ich dann das Vergnügen eine Woche lang die Wiesbadener Literaturtage, kuratiert vom tschechischen Autor Jaroslav Rudiš, zu begleiten. Auch das eine ganz großartige Veranstaltung. Dennoch habe ich auch im September 2025 einiges gelesen und gehört, das ich euch gerne hier vorstellen möchte. Weiterlesen „Lektüre September 2025“
Lektüre August 2025
Gefühlt habe ich im August sehr viel gelesen. Die Zusammenfassung meiner Lektüre für den August 2025 hier zeigt aber, dass es eher durchschnittlich war. Das liegt vielleicht daran, dass sonst viel los war, vor allem auch die Gartenarbeit, die ich in den vergangenen Monaten etwas vernachlässigt habe, nachgeholt werden musste. Ein Fahrradreise nach Berlin und verschiedene Verlagsveranstaltungen, gekrönt vom Erlangener Poet:innenfest und ein schöner Tag mit den Kindern in Darmstadt. Auch werfen verschiedene zukünftige Projekte und Literaturpreise bereits ihre Schatten.
Lesetechnisch war es ein durchwachsener Monat. Die Bücher von Martina Clavadetscher und Anna Prizkau konnten mich nicht wirklich überzeugen, besonders mit letzterem habe ich gehadert. Ein eindeutiges Monatshighlight gab es auch nicht, aber Kaleb Erdmann würde ich mit seiner Ausweichschule einen Platz auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises wünschen und Jan Costin Wagner hat mit Eden einen sehr berührenden Roman und Mathijs Deen seinen vierten Liewe Cupido-Roman geschrieben – beides tolle Bücher. Weiterlesen „Lektüre August 2025“
Lektüre Juli 2025
Der Juli war ein Monat mit wenigen Literaturveranstaltungen – das Wiesbadener Literaturfestival „Ins Offene“ machte am ersten Wochenende einen schönen Auftakt, blieb aber dann die einzige. Dafür war im Juli 2025 familiär recht viel Wunderbares los, wir waren auf einem sehr schönen Konzert mit der großartigen Shirley Brill und einem meiner Lieblingswerke, dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart, und sonst waren einfach nur Sommerferien, mit entsprechender Lesezeit und überwiegend toller Lektüre. Weiterlesen „Lektüre Juli 2025“
Lektüre Juni 2025
Ein vielseitiger Monat war der Juni 2025, was meine Lektüre betrifft. Von politischem Sachbuch über Reisereportage und einem weltberühmten Klassiker zu ganz aktuellen Titeln. Endlich war auch mal wieder ein Debütroman dabei. Ein Buch habe ich abgebrochen, was ich wirklich sehr, sehr selten tue, aber da hat es einfach nicht gepasst. Mit Tan Twang Engs Haus der Türen habe ich auch einen Anwärter für „Bücher des Jahres“ gelesen.
Lektüre April und Mai 2025
Es gibt eine kleine Neuerung auf dem Blog. Allerdings noch nicht die angekündigte (kleine) Umstrukturierung oder zumindest nur ein Teil davon. Ich möchte LiteraturReich ein wenig anders gestalten, ein wenig technisch und optisch verbessern, aber das nimmt recht viel Zeit in Anspruch. Aber ich lese (und höre) seit einiger Zeit mehr als ich hier ausführlich vorstellen kann. Ich habe das bisher so gelöst, dass ich Titel, die ich aus verschiedenen Gründen nicht im gewohnten Umfang besprechen konnte, in kürzerem Format in meinen Lesemonaten vorgestellt habe. Dies hat aber diese Rubriken so aufgebläht, dass das manchen Besucher:innen meiner Seite zu umfangreich war. Und diese Lesemonate sollen ja auch tatsächlich nur kurze Überblicke über meine vergangene Lektüre sein. Deshalb gibt es jetzt neu die Rubrik „Kurz vorgestellt“, in der diese Kurzrezensionen erscheinen und dazu wieder die gewohnt straffen Zusammenfassungen meiner Lektüre – diesmal für die Monate April und Mai 2025 im Doppelpack. Viel Spaß und gebt mir gerne Rückmeldung, ob das so passt.
Lektüre März 2025
Meine Lektüre im März 2025 war von einem neuen Leserhythmus geprägt. Da bei mir immer wieder hochinteressante Sachbücher liegengeblieben sind, weil sich Romane vorgedrängt haben, die ich zum größten Teil besprechen möchte – LiteraturReich ist ja in erster Linie ein Literaturblog -, habe ich mir eine und später eine zweite Extra-Lesezeit eingerichtet. Seit Anfang März habe ich mir morgens zum Frühstück Reden von Thomas Mann aus dem Band Deutsche Hörer! vorgenommen und war sehr erstaunt darüber, wie leidenschaftlich und von tiefem Hass gegenüber dem Naziregime der mir doch eher als kühl und pedantisch erschienene Mann dort via BBC seit 1940 an die Deutschen appellierte. Sehr eindrückliche Lektüre, ich glaube ich habe noch nie so viele Markierungen verwendet.
Die zweite zusätzliche Lesezeit für die Lektüre habe ich mir schon seit Anfang 2025 abends vor dem Einschlafen geschaffen. Dort lag vorher die Podcast-Zeit, die besteht immer noch, aber erst nach der (meist leider recht kurzen) Zeit, die ich ausdrücklich Sachbüchern widme. Sind das auch jeden Abend nur 15 oder 20 Seiten, möchte ich die mittlerweile nicht missen, denn Sachbücher geben mir im Moment viel, wobei ich das Genre im März auf Essays, Kolumnen und sogar Anthologien erweitert habe.









