Steffen Kopetzky – Propaganda

in In der US-amerikanischen Geschichtsschreibung nimmt die von Oktober 1944 bis Februar 1945 in der Nordeifel tobende „Schlacht im Hürtgenwald“ eine ganz bedeutende Rolle ein. Das mag daran liegen, dass dieser Waldkampf gegen die sich in versteckten Bunkern verschanzenden Deutschen, die zudem das Gelände weiträumig verminten und mit Sprengfallen versahen, zu den verlustreichsten (24.000 Todesopfer auf beiden Seiten) Operationen der Amerikaner und den misslungensten Militäroperationen der US-Streitkräfte überhaupt gehört. Es mag aber auch eine Rolle spielen, dass ein strategisches Auftrumpfen der Wehrmacht nach dem Mai 1945 nicht angezeigt war. Steffen Kopetzky rückt nun in seinem Roman „Propaganda“ diese in schneidender Kälte, zunächst nicht nachlassendem Regen und schließlich Schneefall geführte Schlacht in den Mittelpunkt. Und entwickelt durchaus eine gewisse Faszination für das Kriegsgeschehen. Weiterlesen „Steffen Kopetzky – Propaganda“