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Schlagwort: Das alte Jahrhundert

Peter Kurzeck – Und wo mein Haus? – Kurz vorgestellt

Veröffentlicht am 24. August 202528. August 2025 von Petra ReichSchreib einen Kommentar

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Kategorien Rezensionen•Schlagwörter Autobiografie, Das alte Jahrhundert, Deutschsprachige Literatur

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Wien im November 1668. Die 17-jährige Kaiserin Ma Wien im November 1668. 
Die 17-jährige Kaiserin Margarita Teresa hat ihr erstes Kind Ferdinand Wenzel mit nur einem Jahr verloren. Nun lastet der Druck auf der jungen Frau, möglichst schnell einen neuen Thronfolger auf die Welt zu bringen. 
Margarita Teresa stammt aus dem spanischen Zweig der Familie der Habsburger. 15-jährig wird sie mit ihrem Onkel, dem Kaiser Leopold I. verheiratet. Man kennt sie vielleicht von den steifen, höfischen Porträts des Malers Diego Velasquez, insbesondere dem weltberühmten „Las Meninas“. 
An das rigide spanische Hofzeremoniell gewöhnt, streng katholisch und von einem fanatischen Judenhass beherrscht, findet sie sich relativ schwer am Wiener Hof zurecht. Zwei Vertraute hat sich die junge Kaiserin aus Spanien mitgebracht, ihren Beichtvater, den rigiden Padre Sebastián, und ihren Leibarzt, Pedro de Rojas. 
Mittlerweile 55 Jahre alt, begleitet de Rojas Margarita Teresa seit ihrer frühen Kindheit. Er ist ihr engster Vertrauter. Aber Pedro ist ein Marrane. Unter der Verfolgung der katholischen Könige ist seine Familie nur angeblich konvertiert, um in Spanien bleiben zu können. Auch Pedro hängt weiterhin - vermeintlich geheim - dem jüdischen Glauben an. Aber der Inquisition entgeht wenig.
Als Margarita Teresa nach Fehlgeburten erneut schwanger wird, empfiehlt.Oedri, zur nächsten Entbindung die beste Hebamme der Stadt, die Jüdin Esther zur Hilfe zu rufen. Die Kaiserin stimmt zu, denn das Kind muss leben - und ein Junge sein.

Vladimir Vertlib schafft aus diesem Stoff einen spannenden, vielschichtigen Historienroman. Sehr gern gelesen.

📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚
@residenzverlag @vertlibvladimir

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Unbeauftragte, unabhängige, unbezahlte Empfehlung von ❤️
Oschra und Eli, beide Namen beginnen im hebräische Oschra und Eli, beide Namen beginnen im hebräischen Alphabet mit dem Buchstaben Aleph, was Eli als Zeichen für ihre große Harmonie als Ehepaar ansieht. Doch Oschra ist früh gestorben.

Eli, nun Anfang Fünfzig, trauert, ist ein wenig depressiv. Als Übersetzer sieht er sich zudem von der neuen KI-Technologie bedroht. Die Zukunft ist für ihn düster und einsam. 

Da lernt er bei einem Essen bei Freunden die deutlich jüngere Cellistin Lia kennen. Und wie ein Wunder kehrt bei ihm wieder die Liebe ein und wird erwidert. Ist ihm doch noch ein spätes Glück beschienen?

Der eigentlich als Krimiautor bekannte Dror Mishani hat mit Nicht einen kleinen Liebesroman geschrieben, der vor allem durch seine feine psychologische Zeichnung lebt und auch Krimi- und Thrillerelemente aufweist. Hat mir sehr gefallen.

📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚
@diogenesverlag 

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Drei argentinische Schwestern erben von ihrer Tant Drei argentinische Schwestern erben von ihrer Tante in Katalonien ein Haus. 
Einst sind sie selbst mit ihrer Mutter aus dem kleinen Pyrenäendorf ausgewandert.
 
Núria ist die Älteste und mittlerweile Witwe. Aus einer armen Einwanderer-Familie stammend, hat sie in die Upperclass von Buenos Aires eingeheiratet und führt ein Leben zwischen Country Clubs und Eigenheim mit Dienstboten. Ihre Schwestern behandelt sie herablassend und distanziert. Conxita, die mittlere Schwester, lebt offiziell als Gesellschafterin der wohlhabenden Señora Maria Luisa Bustamante, ist im Geheimen deren Lebenspartnerin. 
Montse, die Erzählerin, hat sich als junge Frau mit einem wesentlich älteren, verheirateten Mann eingelassen, der für sie eine Wohnung gekauft und sie auch sonst ausgehalten hat. Nach seinem Tod zwingt sie seine Familie, auszuziehen. Nun arbeitet sie in einer Autowerkstatt.

Die drei Schwestern haben untereinander nahezu keinen Kontakt mehr, seit die Mutter gestorben ist. Was soll jetzt mit dem Haus in Spanien geschehen? Für Núria ist der Verkauf ausgemachte Sache, aber Montse hat andere Pläne. Die Schwestern fliegen nach Barcelona und verfallen spätestens dort in ihre alten Schwestern-Rollen. 
Montse will das Haus nicht verkaufen und nicht nach Argentinien zurückkehren. Dafür schreckt sie auch nicht vor einem Betrug zurück.

📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖
@hanserliteratur #colmtóibín

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Heute wäre die kanadische Autorin Margaret Laurenc Heute wäre die kanadische Autorin Margaret Laurence 100 Jahre alt geworden.
Ich bin großer Fan ihrer Romane - alle in der großartigen Übersetzung von Monika Baarks bei @eiseleverlag erschienen.
Zum Ehrentag poste ich nochmal meinen Beitrag zu Der steinerne Engel 💜

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@politycki_partner
Ein Update darüber, was bei mir gerade lesetechnis Ein Update darüber, was bei mir gerade lesetechnisch so läuft.
Diesen Monat sind die Neuzugänge ein wenig eskaliert. Das liegt zum einen daran, dass sich die Herbstprogramme so langsam warmlaufen, zum anderen aber auch daran, dass ich mir die neusten Titel für meinen Tschechien-Schwerpunkt zur @buchmesse bereits besorgt habe. Ab Mitte August werde ich hier immer wieder Beiträge zum Gastland posten und euch möglichst umfassend über tschechische Literatur und vor allem Neuerscheinungen informieren. Einige Beiträge habe ich bereits auf der Pressereise nach Mähren zusammengestellt. Ich hoffe, ihr freut euch auf Literatur von @czechia2026de genauso wie ich.
*
Gelesen habe ich bereits Elizabeth Strout, dazu gibt es auch schon einen Beitrag, Lukas Bärfuss' Roman über seine Mutter - ehrlich, kurz, erschütternd - und Felicitas Prokopetz' zweiten Roman - muss dazu meine Gedanken noch ein wenig ordnen. Fast fertig bin ich mit den Unerwünschten Töchtern von @miriamcarbe das mir schon sehr sehr gut gefällt. Siri Hustvedts Ghost Stories höre ich gerade, ein Buch, das man schwer "bewerten" kann, da es zu persönlich ist. Teilweise finde ich es aber zu ausführlich.
*
So, nun schauen, was noch geht. Immerhin habe ich nächste Woche nochmal Urlaub.

Und bei euch so im Juli? Habt es schön! 🌞🍀🌷

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Berlin Schöneberg, Ende der 1990er Jahre. Ein alt Berlin Schöneberg, Ende der 1990er Jahre. 
Ein alte Frau, leicht abgerissen, mit schlohweißem, verfilztem Haar und abgetretenen Pantoffeln läuft durch den Kiez und scheint überall bekannt und beliebt zu sein. 
Shelly Kupferberg, die dort selbst nach einer Wohnung sucht, fällt diese Frau auf. Obdachlos? In dem Alter? Sehr bald erfährt sie, dass die Frau Martha heißt und millionenschwere Hausbesitzerin sein soll. Gerüchte sagen ihr nach, das Vermögen im Krieg durch eine Affäre mit einem ranghohen Nazi erschlichen zu haben. 
Mit Stunden wie Tage schreibt die Autorin nun viele Jahre später die berührende Geschichte von Martha, ihren Weg von der Hausbesorgerin bei den reichen jüdischen Brüdern Berkowitz zur Hausbesitzerin und ihrer Beziehung zur 1942 von den Nationalsozialisten hingerichteten Adoptivtochter Liane Berkowitz auf. 
Ihre Geschichte war etwas anders als gedacht. Stunden wie Tage ist darüber hinaus auch eine großartige Berlingeschichte.
Im Juni war Shelly Kupferberg im @literaturhausfrankfurt zu Gast.

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@diogenesverlag @shellykupferberg 

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