Elizabeth Strout – Die Unvollkommenheit der Liebe

Elizabeth Strout – Die Unvollkommenheit der Liebe

Elizabeth Strout - Die Unvollkommenheit der Liebe

Auf dem Buchcover leuchtet das Chrysler Building in der New Yorker Nacht. Im Vordergrund flirren einige Lichter.
Auch ein wenig flirrend, leicht surreal ist die Episode, von der Lucy Barton, die Ich-Erzählerin in Elizabeth Strouts Roman „Die Unvollkommenheit der Liebe“, hauptsächlich erzählt.

Es sind 5 Tage und 5 Nächte, in denen sie ihre Mutter am Krankenbett besuchte. Nach einer Routineoperation traten plötzlich Komplikationen auf. Ein unerklärliches, lang andauerndes, lebensbedrohliches Fieber wütete in Lucy, fesselte sie schließlich neun Wochen ans Krankenhaus. Besonders einprägsam blieb die Zeit mit ihrer Mutter, die tage- und nächtelang an ihrem Bett saß und erzählte, niemals zu schlafen schien.

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Wendi Stewart – Ein unbesiegbarer Sommer

Wendi Stewart – Ein unbesiegbarer Sommer

Wendi Stewart - Ein unbesiegbarer SommerZu Beginn der Sechziger Jahre.
Drei Kinder wachsen in der Kanadischen Provinz auf.
Sie alle leiden in der ein oder anderen Art an ihrer Kindheit, an den Erwachsenen, denen diese Kindheit anvertraut wurde. Weiterlesen „Wendi Stewart – Ein unbesiegbarer Sommer“

Elizabeth Graver – Die Sommer der Porters

Die Sommer der Porters Elizabeth Graver

„(…) weil das Land schon vor seinen Besitzern da war und, mit ein bisschen Glück, auch noch nach ihnen da sein wird, und weil es einem etwas bedeutet und weil es erfüllt ist von grünen und wachsenden und toten und vergänglichen und erwarteten und unerwarteten Dingen.“

So heißt es gegen Ende vom wunderbarem Roman „Die Sommer der Porters“ von Elizabeth Graver. Und gemeint ist das Stückchen Land, das die Familie Porter schon seit Generationen jeden Sommer bewohnt, Ashaunt, eine fiktive felsige Halbinsel an der Küste von Massachusetts, „The end of the point“, so der Originaltitel.
Und deshalb geht es in diesem, sich über fast 60 Jahre und drei Generationen erstreckenden Roman nicht nur um die Menschen, die eine Familie bilden, denen erwartete und unerwartete Dinge, kurz das Leben, geschehen, sondern ebenso um diesen Ort, der für viele von ihnen einen Anlaufpunkt, einen Ort der Beständigkeit inmitten einer sich stets verändernden Welt bietet. Weiterlesen „Elizabeth Graver – Die Sommer der Porters“

Meg Wolitzer – Die Interessanten

Meg Wolitzer – Die Interessanten

amWer hat sie nicht erlebt und erinnert sich zuweilen sehnsuchtsvoll an sie, diese endlos erscheinenden Sommertage, wenn man sehr jung ist. Der Sommer, die Ferien, das ganze Leben liegt vor einem. Eine unbestimmte Sehnsucht und zugleich die mehr oder weniger bange Hoffnung, zu etwas Besonderem berufen zu sein, mit dem Erwachsenwerden auch ein neues, interessanteres Leben zu betreten. Weiterlesen „Meg Wolitzer – Die Interessanten“

David Vann – Aquarium

David Vann – Aquarium

David Vann - AquariumEs sind die extremen Familienverhältnisse, die den Autoren David Vann immer wieder interessieren. Damit verarbeitet er eigene Kindheitserlebnisse, in denen der Selbstmord seines Vaters, Missbrauch und Gewalt eine Rolle spielten.
Hart und kompromisslos, oft bis an die Grenze des für den Leser Erträglichen erzählt er in all seinen bisher erschienenen Büchern von zerrütteten Familien und denen, die unter den Verhältnissen am meisten zu leiden haben, den Kindern. Schutz- und hilflos sind sie den Emotionen und der Verzweiflung der Erwachsenen ausgesetzt und versuchen mit der Situation umzugehen, fühlen sich oft verantwortlich und bemühen sich, Alles zusammenzuhalten. Weiterlesen „David Vann – Aquarium“