Volker Kutscher Kat Menschik – Westend

Volker Kutschers grandiose Krimiserie um den Berliner Kommissar Gereon Rath, angesiedelt im Berlin der Jahre 1929 bis 1938, ist im vergangenen Jahr zu Ende gegangen. Zum Abschied „schenkt“ uns der Autor ein ganz besonderes kleines Büchlein. Schon zweimal hat er mit der Illustratorin Kat Menschik ein schmales, wunderbar bebildertes Ergänzungsbändchen zur Serie geschaffen. Moabit war eine Art Prequel, das die Geschichte von Charlotte Ritter, spätere Frau Rath erzählte. In Mitte wurden ergänzende Begebenheiten rund um die Olympiade 1936 geschildert, besonders die Liebesgeschichte von Adoptivsohn Fritze zur Jüdin Hannah stand dort im Mittelpunkt. Und in Westend nun erzählt uns Volker Kutscher, was mit den Hauptprotagonist:innen der Rath-Romane nach 1938 geschehen ist und Kat Menschik illustriert gewohnt stimmungsvoll. Weiterlesen „Volker Kutscher Kat Menschik – Westend“

Volker Kutscher – Transatlantik

Der mittlerweile neunte Gereon-Rath-Roman von Volker Kutscher, Transatlantik, ist soeben erschienen. Die Veröffentlichung fällt zwar zusammen mit dem Sendestart der 4. Staffel des an der Serie orientierten bildgewaltigen „Babylon Berlin“, ich werde aber nicht müde zu betonen, dass Buch und Fernsehserie herzlich wenig miteinander zu tun haben. Die völlig frei adaptierte Verfilmung geht derart sorg- und gewissenlos mit ihrer Vorlage und vor allem den Protagonist:innen um, dass man die Bücher höchstens als Ideengeber betrachten kann. Die Romane von Volker Kutscher sind wesentlich historisch genauer, atmosphärisch treffender und vor allem tiefgründiger als die auf starke Effekte bauenden Filme. Weiterlesen „Volker Kutscher – Transatlantik“

Volker Kutscher – Olympia

Spätestens seitdem seine Romane als Vorbild für die Fernsehserie Babylon Berlin dienten, ist Volker Kutscher zu einem der bekanntesten Krimiautoren Deutschlands geworden. Seine bislang sieben Bücher um den Kriminaloberkommissar Gereon Rath und dessen Frau Charlotte – das Prequel Moabit nicht eingerechnet – sind allerdings deutlich komplexer als die sehr auf visuelle Reize ausgerichtete und bei der Verwendung der Vorlagen sehr frei agierende Verfilmung. Es lohnt, sich sämtliche Teile, vom Nassen Fisch, der 1929 beginnt, bis zum bislang letzten, Marlow, auch bei Kenntnis von Babylon Berlin noch einmal als Romane vorzunehmen. Wie bereits sein Vorgänger erscheint nun der achte Gereon Rath-Roman von Volker Kutscher, Olympia, bei Piper. Weiterlesen „Volker Kutscher – Olympia“