Ian McEwan – Nussschale
Ein (weiteres) Shakespeare-Jahr neigt sich dem Ende. Auch jenseits des Biografischen oder der Neuauflagen hat es in der Welt der Literatur einige Früchte getragen.
Die Hogarth Press hat ein sehr interessantes Projekt gestartet und englischsprachige Bestsellerautoren angeregt, moderne Versionen berühmter Shakespearestücke zu verfassen. Gestartet ist es mit Jeanette Wintersons Fassung des „Wintermärchens“ und hat mittlerweile Romane von Howard Jacobson, Anne Tyler und Margaret Atwood veröffentlicht. Bis März 2018 sollen drei weitere Bände erscheinen.
Für Mai 2021 ist dann der Abschluss geplant. Gillian Flynn, eigentlich als Thriller-Autorin bekannt (Gone Girl) beendet die Reihe mit ihrer Version des großen Trauerspiels „Hamlet“.
Auch Ian McEwan hat sich den Hamlet als Inspiration für seinen neuen Roman „Nussschale“ gewählt und macht daraus auch keinen Hehl. Bereits das vorangestellte Motto bezieht sich auf dieses großartige Drama. Weiterlesen „Ian McEwan – Nussschale“





Wintergewitter ist der zweite und mittlere Teil der zwischen 1914 und 1933 angesiedelten Krimireihe von Angelika Felenda und nimmt das Jahr 1920 ins Visier. Es ist die Zeit der Freicorps und Einwohnerwehren, des erstarkenden Nationalsozialismus, der Dolchstoßlegende, der Putschversuche und großen materiellen Not in weiten Teilen der Bevölkerung.
Angelika Felenda verfolgt in ihren historischen Kriminalromanen ein interessantes, aber auch ein etwas heikles Vorhaben: sie sollen nicht nur gut unterhalten, sondern auch bayrische oder genauer noch Münchner Geschichte der Jahre 1914 bis 1933 illustrieren.
