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Schlagwort: Abenteuer

Neufundland

Michael Crummey – Die Unschuldigen

Veröffentlicht am 27. Oktober 202021. Oktober 2024 von Petra ReichSchreib einen Kommentar

Der kanadische Autor Michael Crummey entführt die Leser:innen seines neuen Romans Die Unschuldigen in ein Abenteuer an die raue Küste Nordkanadas. Weiterlesen „Michael Crummey – Die Unschuldigen“ →

Kategorien Rezensionen•Schlagwörter Abenteuer, Historischer Roman, Kanadische Literatur

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Der Juni geht zu Ende - und war wirklich randvoll Der Juni geht zu Ende - und war wirklich randvoll mit großartigen literarischen Ereignissen (das literaTurm Festival in Frankfurt und - und vor allem - die wunderbare Pressereise von @czechia2026de mit so vielen Autor:innenbegegnungen, spannenden Büchern, viiiel Sonne und noch mehr tollen Menschen), Renovierungsarbeiten und nun noch Urlaub, dass der Mai schon ewig weit entfernt scheint.
Ein Mai-Buch habe ich aber noch für euch.

Diesen 2025 mit dem National Book Award ausgezeichneten Roman von Rabih Alameddine habe ich auch ein wenig mit in den Juni genommen und bin auch leicht unentschieden im Urteil. 
Die im Libanon spielende Geschichte des 63-jährigen Radscha, der in Beirut mit seiner über 80-jährigen Mutter in einer kleinen Wohnung und einer problematisch-innigen Beziehung lebt, beleuchtet auf sehr unterhaltsame, turbulente und interessante Weise sechs Jahrzehnte libanesische Geschichte und ein Coming of age/Coming out. Auf die oft derben Sexszenen hätte ich wie immer gern verzichten können, aber das schmälert den positiven Gesamteindruck nur wenig. Denn was Rabih Allameddine zwischen Sechstagekrieg 1967 und der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen 2020 entfaltet, ist nicht nur eine spannende Geschichtslektion, sondern macht auch die Wurzeln der vielen Konflikte im Nahen Osten deutlich. 
Und das überwiegt im Fazit das etwas ungute Gefühl, das mit der Entführung des jugendlichen Radschas, seiner Zeit in Gefangenschaft und seines sexuellen Missbrauchs als quasi homoerotische bzw. Dragqueen-Initiation bei mir eintrat.

📚📖📚📖📚📚📖📚📖📚
@c.h.beckliteratur #rabihalameddine
Schon mal ein paar Eindrücke aus #brno bevor es he Schon mal ein paar Eindrücke aus #brno bevor es heute Abend offiziell mit der Pressereise @czechia2026de losgeht.

Begleitet @the.literarycorner @buch.geschichten
und mich die nächsten Tage in Mähren und bis Oktober in die Literatur des diesjährigen Gastlandes der #fbm26. Ich freue mich drauf. 

Jetzt gibe es aber noch ein paar Seiten in meinem aktuellen Buch Die Reise von Ida Fink mit Blick auf die Festung Spielberg und ein kühles Pivo.

📚📖🇨🇿📚📖🇨🇿📚📖🇨🇿📚

@czechia2026de 
@czechia2026 
@literaturtest 
@visitcz 

#visitczechia
#fbm26
#czechia2026
Lena Gorelik hat ein Buch über Mutterschaft geschr Lena Gorelik hat ein Buch über Mutterschaft geschrieben. Nicht über eine bestimmte, sondern über die unterschiedlichsten Facetten, Wirklichkeiten und Erscheinungsformen, was ausdrücklich auch Nicht-Mutterschaft inkludiert, ungewollt, gewollt, selbst herbeigeführt oder erlitten, beispielsweise durch den Tod eines Kindes.

Selbst wenn eine Frau selbst nicht Mutter ist, so hat sie doch eine, zumindest gehabt, muss vielleicht von ihr Abschied nehmen, hat sie an die Demenz verloren.

Diese ganz besondere Beziehung, die immer auch im Brennglas der Gesellschaft, oft genug auch der Politik stand und steht, wird von Lena Gorelik von den unterschiedlichsten Seiten in Kapiteln beleuchtet, die durch "ich"-Abschnitte unterbrochen und immer in Beziehung zu ihrer eigenen Tochter- und Mutterschaft gesetzt wird.

Die eigene Mutter ist an Brustkrebs erkrankt und wird von ihrer Tochter bei der Therapie begleitet.

Sehr viele kluge, berührende Gedanken. Vieles, an das ich anknüpfen konnte, gerade auch in der Beziehung zu den eigenen Kindern. Vielleicht kein Roman im engeren Sinn, aber auf jeden Fall ein lesenwertes Buch.

Rosen und Lavendel - von den Bedürfnissen her eher keine idealen Partner. Aber so schön. Und leben bei mur uns in jahrelanger Partnerschaft. 😍

📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖
@lena_gorelik_ @rowohltverlag #allemeinemütter

Transparenz: [Werbung, Rezensionsexemplar]
Unbeauftragte, unabhängige, unbezahlte Empfehlung von ❤️
Dass dieses Bild Maiglöckchen schmücken, bedeutet Dass dieses Bild Maiglöckchen schmücken, bedeutet eigentlich, dass ich das Buch von @helenenotcharlesbukowski bereits im Mai gelesen habe. Das stimmt, aber es geht noch weiter zurück. Im März war es für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Dort in Leipzig habe ich auch die erste Lesung von Helene genossen (im wunderschönen Mendelsohn-Haus). Die Zeit war da knapp und ich habe mir das Hörbuch gegönnt. Irgendwie habe ich aber wenig Zugang zur Protagonistin gefunden, obwohl ich Bukowskis tastenden, suchenden Zugang zur Person der sehr jung aus dem Leben gegangenen Pianistin Christina sehr mochte. Deshalb habe ich das Buch nochmal gelesen. Und wieder dauerte es fast einen Monat bis ich hier meine Gedanken dazu teile. Inzwischen habe ich Helene ein zweites Mal (diesmal mit der großartigen @peggymaedler bei literaTurm) lesen gehört. Und das Buch ist mir inzwischen sehr nah.

Es gibt nicht den einen Grund, warum ein Mensch nicht mehr im Leben bleiben will. Äußerer Druck, eigenes Scheitern, fehlender Halt, körperliche Beeinträchtigungen - alles wirkt zusammen. Das in den Kontext einer DDR-Sozialisierung zu stellen, ist in Wer möchte nicht im Leben bleiben sehr gut gelungen. Viele von euch haben das Buch sicher bereits gelesen. Den anderen empfehle ich es sehr.

📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖

@claassenverlag #wermöchtenichtimlebenbleiben

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Unbeauftragte, unabhängige, unbezahlte Empfehlung von ❤️
[Werbung] Am nächsten Donnerstag, 25. Juni 2026, s [Werbung]
Am nächsten Donnerstag, 25. Juni 2026, startet der Film von der vielfach ausgezeichneten Regisseurin Regina Schilling über Ingeborg Bachmann im Kino.  INGEBORG BACHMANN- JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist er betitelt. 
Bachmann wird von der Oscar®-nominierten Darstellerin Sandra Hüller gespielt (Trailer in Slide 3).
Nachdem vir einiger Zeit der Film über das Verhältnis von Ingeborg Bachmann und Max Frisch lief und ich die Ausstellung im Literaturhaus München gesehen habe, bin ich nun sehr gespannt auf dieses Biopic.

Die Ankündigung ist die folgende:

"Kaum eine Stimme der deutschsprachigen Literatur wurde so gefeiert, diskutiert und angegriffen wie die von Ingeborg Bachmann. In ihrem Film begegnet Regina Schilling (KULENKAMPFFS SCHUHE) dieser ebenso faszinierenden wie komplexen Persönlichkeit mit einem originellen künstlerischen Zugriff und entfaltet das Bild einer kompromisslosen Vordenkerin, deren lebenslanger Kampf um weibliche Selbstbestimmung und gegen das Verstummen nichts an Brisanz verloren hat.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar."
Weltpremiere DOK.fest München. Vorpremiere am Sonntag in Ffm.
Während noch einige Rezensionen aus dem Mai ausste Während noch einige Rezensionen aus dem Mai ausstehen, möchte ich ein kleines Leseupdate für den Juni geben. Renovierungsarbeiten haben meine Lesezeit ziemlich reduziert, aber heute sind die Handwerker fertig geworden und deshalb hoffe ich, meine geplanten Bücher noch zu "schaffen".
Ich "kämpfe" aktuell noch mit dem dicken Klopper Die Einsamkeit von Sonia und Sunny, das mir zwar gefällt, aber in meiner momentanen Situation mit wenig Zeit nicht ideal ist (und sich mir auch ein wenig zu sehr zieht).
Die Welt in ihren Händen habe ich z.T. beim Tapezieren gehört, z.T. gelesen. Mochte ich, aber ist sehr journalistisch, fast ein erzählendes Sachbuch. Der Jude der Kaiserin (auch ziemlich dick) ist ein klassischer historischer Roman aus dem 17. Jahrhundert. Mochte ich. Und Während noch einige Rezensionen aus dem Mai ausstehen, möchte ich ein kleines Leseupdate für den Juni geben. Renovierungsarbeiten haben meine Lesezeit ziemlich reduziert, aber heute sind die Handwerker fertig geworden und deshalb hoffe ich, meine geplanten Bücher noch zu "schaffen".
Ich "kämpfe" aktuell noch mit dem dicken Klopper Die Einsamkeit von Sonia und Sunny, das mir zwar gefällt, aber in meiner momentanen Situation mit wenig Zeit nicht ideal ist (und sich mir auch ein wenig zu sehr zieht).
Die Welt in ihren Händen habe ich z.T. beim Tapezieren gehört, z.T. gelesen. Mochte ich, aber ist sehr journalistisch, fast ein erzählendes Sachbuch. Der Jude der Kaiserin (auch ziemlich dick) ist ein klassischer historischer Roman aus dem 17. Jahrhundert. Mochte ich auch. Und Colm Toibins schmaler Roman über drei katalanische Schwestern, die nach Jahren in Argentinien in die alte Heimat zurückkehren, passte auch. 
Bisher war mein Lesemonat sehr historisch, merke ich gerade. Shelly Kupferberg und Ida Fink knüpfen da an. Mit Kavouras kommt aber auch ein ganz frischer, junger Roman noch dran. Und mit Mishani wird es vllt. noch spannend.

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