Hilmar Klute – Oberkampf

Auch wenn sich die westliche Welt seit den verheerenden Anschlägen des 11. September in den USA der allgegenwärtigen Gefahr von Terrorattacken bewusst geworden ist, gibt es doch bestimmte Ereignisse, Daten, Orte, die diese Fragilität der Gesellschaft noch einmal mit besonderer Wucht ins Gedächtnis holen, die die Menschen auf ganz besondere Weise erschüttern und sich deshalb ins kollektive Gedächtnis hineinbohren. Dazu zählen sicher die Zuganschläge von Madrid 2004, die Selbstmordanschläge im öffentlichen Nahverkehr von London 2005 und der LKW-Anschlag in Nizza 2016. Für Deutschland kommt noch der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz 2016 hinzu. Orte des öffentlichen Lebens, in dem man sich doch gemeinhin recht sicher wähnte. 2015 erschütterten die Anschläge in Paris – im Januar auf die Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo, im November auf die Konzerthalle Bataclan und umliegende Restaurants – die Welt. Waren dies doch Anschläge, die gegen die gesamte westliche Lebensauffassung, ihre Ideen von Meinungsfreiheit und persönlicher Freiheit gerichtet waren. Hilmar Klute siedelt in ihrem Umfeld seinen Roman Oberkampf an. Weiterlesen “Hilmar Klute – Oberkampf”