Lektüre Januar 2026

Lektüre im Januar bedeutet auch 2026 für mich noch ein wenig verweilen im alten Jahr. Die „dringlichsten“ Lektüren und Besprechungen sind erledigt und man kann sich den Büchern widmen, die aus welchen Gründen auch immer erst einmal liegen geblieben sind. Bei mir waren das zum Beispiel die im Sommer angelesenen Debüts für den Franz Tumler Preis (zumindest drei davon). Oder die hochgelobten Romane von Gaea Schoeters und Katharina Köller. Im Lesekreis haben wir das wunderbare Buch von Georgi Gospodinov gelesen und es gab auch Zeit für gute Unterhaltung: Caren Benedikt hat mich erneut mit ihrer Hotel-Saga nach Usedom entführt und Maxim Leo in ein ganz aberwitziges Szenario: wenn das Altern plötzlich abgeschafft ist – aber sich die Menschen daran gar nicht erfreuen können. Und Wolf Haas wirbelt mit seinem Wackelkontakt nur so durch die Buchseiten. Es gab Verzweiflungen und ein sehr berührendes Abschiedsbuch von Julian Barnes, den ich seit langem sehr verehre und der gerade seinen 80. Geburtstag gefeiert hat. 

Lena Schätte - Das Schwarz an den Händen meines VatersLENA SCHÄTTE – DAS SCHWARZ AN DEN HÄNDEN MEINES VATERS

Einige Kritiker:innen haben Lena Schättes für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 nominierten Roman als einen Suchtroman bezeichnet. Und tatsächlich gibt es hier eine ganze Ahnenreihe von Abhängigkeiten, in erster Linie vom Alkohol. Der Großvater erfror einst im Schnee, in den er volltrunken gefallen war, der Vater ist schwer alkoholabhängig und wird relativ früh an den Folgen dieser Sucht sterben, der Pfarrer säuft und auch der Freund und die Ich-Erzählerin selbst trinken viel zu viel. Sie alle trinken, um „das Leben auszuhalten“ – eine Forderungen, seine Demütigungen, seine unerfüllten Hoffnungen. Es ist kein Buch der Abrechnung, der Vorwürfe, der Rache, sondern eher ein Buch der Liebe. Besonders zum Vater. Aber es ist eben auch ein Buch über das Fatale der Sucht und über Co-Abhängigkeit.

Sachlich, nüchtern, ganz ohne Pathos, aber mit viel Empathie und Ambivalenz erzählt Lena Schätte von einem Leben mit Alkoholsucht, wie diese immer mehr fordert, wie sie die Familie, besonders die Kinder auch ganz ohne Gewalt und Elend traumatisiert. Sie tut das in kurzen Abschnitten, deren nicht-chronologische Anordnung mir manchmal nicht schlüssig war. Was aber den tiefen Eindruck, die dieses Buch hinterlässt, kaum schmälert.

 

Ricarda Messner - Wo der Name wohntRicarda Messner – Wo der Name wohnt

Ricarda Messners Debütroman wurde mit dem Fuldaer Literaturpreis 2025 ausgezeichnet und war für den Franz Tumler Preis nominiert: völlig zu Recht. Er bietet einen ganz feinen, zarten, zärtlichen Text übers Erinnern, über Verluste, Herkunft und Familie. Hintergrund ist der Wunsch der Ich-Erzählerin, den Namen der verstorbenen Großmutter, mit der sie ein besonders liebevolles Verhältnis hatte, anzunehmen. Name und Haus, die Nachbarschaft zur Großmutter bedeuten Geborgenheit, Nähe, aber auch Einengung durch deren liebevolle Übergriffigkeit.

Levitanus – der Name aus Riga, von wo die Großeltern und die Mutter 1971 auwanderten, das Lettische als „unnütze“ Sprache im Gepäck, das Russische präsent, das Deutsche bis zum Lebensende mit Akzent sprechend. Es geht auch um Sprache bei Ricarda Messner. Aber von „Früher“ wollen sie alle nicht reden. Nicht vom Rigaer Ghetto, nicht vom Rigaer Blutsonntag, nicht von der Ermordung der lettischen Juden 1941, nicht von der lettischen Kollaboration. Erst als sie älter ist, erfährt die Erzählerin vom Schicksal ihrer jüdischen Vorfahren.

Recherchematerial verbindet die Autorin mit Erinnerungen und Fundstücken wie Briefen oder Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, um in die Familiengeschichte einzutauchen, immer wieder sich selbst in dieser Geschichte zu verorten. Fremdsprachige Einsprengsel, Listen, kleine Rezepte und Lieder sind eingestreut. Insgesamt entsteht so ein berührender, zarter Text, ein wunderbares Debüt.

 

liepold-annegret-unter-grundAnnegret Liepold – Unter Grund

Annegret Liepold war mit ihrem Debütroman Unter Grund ebenfalls für den Franz Tumler Preis 2025 nominiert. Sie schildert darin auf zwei Zeitebenen das Abrutschen einer jungen Frau in die rechtsradikale Szene. Gegenwartebene ist das Jahr 2017 und der NSU-Prozess. Die Referendarin Franka besucht auf Anregung ihrer WG-Mitbewohnerin Hannah, die Journalistin ist, den Prozess in München und wird dadurch getriggert, an ihre eigene Jugend in der fränkischen Provinz zu denken. In den Nullerjahren war die NPD in der Gegend um Höchstadt an der Aisch, in und um Gräfenberg und Gremsdorf, eine Gegend, aus der auch die nun in München lebende Autorin stammt, sehr aktiv. 2006 erlebte man auch hier das „Sommermärchen“ der Fußballweltmeisterschaft. Und zum ersten Mal regten sich lange verpönte nationale Gefühle in der deutschen Gesellschaft.

Franka ist 16 und enttäuscht von ihrem Schulfreund Leon, fühlt sich von den Mitschülern gemobbt, leidet unter dem frühen Tod des Vaters und gerät in in rechtsextreme Kreise. Es ist die klassische Geschichte und beginnt mit Rechtsrock, Treffen beim Dorfwirt, zuviel Alkohol, hasserfüllten Parolen, Gewalt und endet mit der Schändung des jüdischen Friedhofs. Wir erleben dies durch die Täterinnenperspektive. Franka ist uns nah, wir leiden mit ihr unter der strengen, kalten Großmutter und der mit sich selbst beschäftigten Mutter, hoffen auf den positiven Einfluss der Tante. Gleichzeitg ist Franka aber auch keine wirkliche Sympathieträgerin. Sie ist authentisch und ambivalent wie alle Figuren. In der Rückschau versucht sie zu verstehen: Wie war das damals? Dafür lässt sie sich im „Fuchsbau“ nieder, dem Haus ihrer verstorbenen Großmutter, die auch so manche Altlast mit sich herumtrug.

Ein äußerst gelungenes, auch atmosphärisch sehr stimmiges Debüt.

 

Amira Ben Saoud - SchwebenAMIRA BEN SAOUD – SCHWEBEN

Ein typisches dystopisches Szenario: nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe, die auch grundlegende klimatische Veränderungen mit sich gebracht hat, sind die uns bekannten Gesellschaftsordnungen Geschichte. Die Menschheit ist zahlenmäßig stark geschrumpft und lebt in voneinander streng isolierten Siedlungen, die nur sehr kontrolliert einen Warenaustausch untereinander aufrechterhalten. Die Siedlung, in der die Protagonistin Ona lebt, tauscht etwas Holz gegen Lebensmittel. Es gelten feste Regeln, an die sich die Bewohner halten müssen. Das Verlassen der Siedlung ist streng verboten,  „draußen“ scheint ein Überleben nicht möglich. Das Betreten von außen ist strikt untersagt und wird mit „Liquidierung“ bestraft. Juri ist Freund und Liebhaber der Protagonistin und Ich-Erzählerin Ona, die einem seltsamen Beruf nachgeht. Ihr Job ist es, andere Frauen völlig realitätsnah spielen. „Begegnungen“ nennt sie das für Menschen, die (gescheiterte) Beziehungen nicht loslassen können und mit Ona verlorene Personen für eine bestimmte Zeit ersetzen wollen. Um beispielsweise besser damit abschließen zu können. Ona kommt sie sich selbst dabei immer mehr abhanden.

 

Gaea Schoeters – Trophäe

Dieses Buch ist so verstörend wie toll. Verstörend nicht in erster Linie wegen des unsympathischen Milliardärs, der 500.000 Dollar für die Lizenz zum Abschuss eines Spitzmaulnashorns bezahlt hat, oder der Grausamkeiten, die im Buch reichlich geschildert werden. Trophäe ist vor allem verstörend, weil man als Lesende diesem eigentlich verachtenswerten Menschen so nah kommt. Hunter White, der Jäger mit dem sprechenden Namen, der andeuten könnte, dass wir es hier mit einer Stereotype des alten, weißen, reichen Mannes zu tun haben (und das haben wir ja auch, sogar in einer besonders üblen Spielart), ist überaus ambivalent gezeichnet. So wie der ganze Roman glänzend, mit einer kühlen Eleganz geschrieben ist. Diesem Hunter White schießen Wilderer „seine“ Trophäe vor der Nase weg. Um dessen Wut etwas zu besänftigen, bietet ihm sein langjähriger Jagdpartner vor Ort Van Heeren ein ganz besonderes anderes Jagdobjekt an – den Jungen !Nqate. Aus der Großwild- wird eine Menschenjagd. Und die Leser:innen werden in ein moralisches Dilemma hineingezogen. Spannend und wuchtig und überraschend.

 

Katharina Köller - Wild wuchernKATHARINA KÖLLER – WILD WUCHERN

Eine junge Frau hastet in der Nacht einen Berg in Tirol hoch. Sie fühlt sich verfolgt – bald erfährt man: von ihrem Ehemann. Vor ihm ist sie auf der Flucht. Und vor etwas, das sie wohlmöglich in Wien getan hat. Sie ist auf dem Weg zur Berghütte ihres Großvaters, in der seit dessen Tod die Cousine Johanna ein einsames, eigenbrödlerisches Leben in der Natur führt. Hier hofft sie, nicht gefunden zu werden. Doch sie ist nicht willkommen.

Wie Katharina Köller dieses Beziehungdrama und eine Annäherung entwickelt, spannend, humorvoll, immer wieder mit österreichischen dialektalen Einsprengseln und ganz ohne Bergromantik, ist große Klasse.

 

Heike Geißler - VerzweiflungenHEIKE GEISSLER – VERZWEIFLUNGEN

Verzweiflungen – wer kennt sie nicht? Im ganz Privaten, Persönlichen oder zunehmend aufgrund der Weltlage, der sich stetig zuspitzenden politischen Entwicklungen und Krisen. Heike Geissler hat über diese Verzweiflungen (bewusst im Plural gehalten) ein so kluges wie wütendes wie tröstendes Essay verfasst. Im Oktober 2024 erhielt Heike Geißler für dieses Essay den Bayerischen Buchpreis verliehen.

Ein Text, in dem sie gegen die Zumutungen, Überforderungen und die scheinbare Ausweglosigkeit anschreibt. Gegen all die schlechten Nachrichten, die zunehmende Feindseligkeit in der Gesellschaft, den Rechtsruck, die beschworene Kriegsgefahr und den Trumpismus. Es ist sowohl eine Selbsterkundung wie auch eine Anklage, mal wütend, mal entschlossen, mal verzagt. Schön ist, dass es auch immer wieder Passagen gibt, die von Freundlichkeit und Freude, meist im Privaten oder bei ihrer Arbeit am Theater, berichten. Es ist keineswegs ein resignatives oder bedrückendes Buch. Vielmehr ist es tröstend, solidarisch. Und es gibt viele Passagen, die man sich merken möchte. Einige findet ihr in meiner Rezension.

Verzweiflungen ist ein wunderbar tröstliches Buch, trotz allem, was an schief laufenden Dingen erwähnt wird. Trotz Müdigkeit und Überforderung, die die Autorin, aber auch man selbst empfinden mag.

 

Georgi Gospodinov - Der Gärtner und der TodGeorgi Gospodinov – Der Gärtner und der Tod

Der Bulgare Georgi Gospodinov erhielt 2023 für seinen Roman Zeitzuflucht den International Booker Prize. Nun ist sein neues, sehr persönliches Buch Der Gärtner und der Tod auf Deutsch erschienen. Und hat mich sehr begeistert.
Gospodinov schreibt darin in kurzen Kapiteln über den Krebstod seines Vaters. Dieser stirbt etwa in der Mitte des Buchs. Zuvor begleiten wir ihn und den Sohn durch Verzweiflung und Hoffnung, unzählige Therapien. Aber auch in Erinnerungen. Nach der Beerdigung folgt die Zeit der Trauer und des Gedenkens. Und obwohl das voller Schmerz und Trauer ist, ist es dennoch ein schönes, ein warmes, ja sogar ein tröstliches Buch geworden.
Das liegt natürlich an der wunderbaren Sprache Gospodinovs (hervorragend übersetzt von Alexander Sitzmann), aus der man sich ständig Sätze herausschreiben möchte, aber auch an der liebevollen Nähe zwischen Vater, Sohn und Bruder (die Frauen der Familie haben überraschend wenig Präsenz) und an der gelassenen Art des Vaters, der nach einer ersten, 17 Jahre zurückliegenden Krebsdiagnose einen großen Garten angelegt und dort seine Erfüllung gefunden hat. „Halb so wild“ war eine oft von ihm getroffene Aussage.

Gospodinov reflektiert immer wieder auch das eigene Erzählen über des Vaters Tod. Immer wenn es droht, zu schmerzlich zu werden, kommt eine heitere Anekdote aus dessen Leben. Zurück bleibt ein Gartentagebuch, Referenzen von vielen literarischen Größen zum Werden und Verghen und die liebevolle Erinnerung. „Mein Vater war Gärtner. Nun ist er ein Garten.“ beginnt Gospodinov seinen Text, den ich allen wärmstens ans Herz legen möchte.
Er ist ehrlich, manchmal schonungslos, aber immer voller Wärme und Poesie.

 

Wolf Haas - WackelkontaktWolf Haas – Wackelkontakt

Um es gleich vorweg zu schicken: Ich bin ein großer Fan von Wolf Haas und seinen Büchern. Der Witz und die Sprachspielerei seiner Brenner-Kriminalromane sind großartig und einzigartig und haben dem Genre Krimi eine ganz neue Ebene verliehen. Und dass er ganz anders, sehr persönlich und berührend (wenn auch laum weniger witzig) kann, hat Wolf Haas in seinem letzten Roman Eigentum bewiesen, in dem er über seine verstorbene Mutter schrieb. Vielleicht war jetzt einfach mal wieder Zeit für etwas Verrücktes. Und Leser.innen und Kritik sind begeistert. Mit Wackelkontakt stand Wolf Haas auf der Nomnierungsliste zum Preis der Leipziger Buchmesse. Genial sei das Buch, hieß es. Meine Erwartungen waren groß und ich habe mich bei der Lektüre auch ganz gut unterhalten gefühlt. Jetzt kommt das erwartete Aber: Die Handlung, die inspiriert von den Täuschungen der Grafiken von M.C. Escher (nicht schwer drauf zu kommen, der Protagonist heißt nicht nur Escher, sondern puzzelt zu Beginn bereits die sich gegenseitig malenden Hände des Grafikers, wenig subtil), ineinander verschlungen ist sicher originell, aber läuft sich, meiner Meinung nach relativ schnell tot.

Da ist dieser Escher, von Beruf Traueredner, mit der Leidenschaft für 1000-teilige Puzzles, der zuhause auf den Elektriker wartet – ein Wackelkontakt in der Küche soll behoeben werden – und währenddessen eine Mafiaroman liest. Darin wartet der Kronzeuge Elio auf sein Zeugenschutzprogramm, das ihn nach Deutschland führen soll. Währenddessen liest er einen Roman  – ihr ahnt es schon -, in dem ein gewisser Escher auf den Elektriker wartet. Usw. Es geht fleißig hin und her, der Elektriker kommt zu Tode. Das wird routiniert abgespult, Bewunderung, dass der Autor alle Fäden in der Hand behält, zolle ich gerne, aber die ganze Konstrution ist doch so wackelig wie der Elektrokontakt. Und ziemlcih belanglos. Der verschrobene Hunor, die Metaebenen, die Sprachspielereien, die so typisch sind für Haas-Bücher, habe ich hingegen sehr vermisst. Schade.

 

Caren Benedikt – Wogende Wellen

Eine Serie, zu der ich ohne meinen wunderbaren Usedom-Aufenthalt in eben jenem Strandhotel Atlantic in Bansin im lezten April sicher nicht gegriffen hätte. Und doch habe ich mich auch im zweiten Band der Hotel-Trilogie sehr wohl gefühlt. Ausgedacht, aber in den historischen Fakten sorgfältig recherchiert führt die Geschichte ins Jahr 1904 und zu rätselhaften Todesfällen in einer Hoteliersfamilie. Gute Unterhaltung mit viel Lokalkolorit und -geschichte, strahlenden Frauenfiguren und ordentlich viel Gefühl.

 

zu Carla Bessa – tage leben und Julian Barnes – Abschiede folgen die Besprechungen zeitnah.

 

 

 

 

4 Gedanken zu „Lektüre Januar 2026

  1. Trophäe hat mich auch begeistert, und bei einer Lesung der wunderbaren Gaea Schoeters habe ich ihr neues Buch Das Geschenk gekauft. Ich freue mich darauf. Die Bücher von Haas und Gospodinov habe ich auch auf der Liste und fühle mich nun durch Dich zusätzlich ermutigt und inspiriert!

    1. Wie schön, das freut mich. Ich hatte auch Tickets für eine Lesung von Gaea Schoeters (in Frankfurt), konnte aber leider nicht hin. Meine Tochter, die eingesprungen ist, fand sie aber auch super. Viele Grüße und viel Freude mit Haas und Gospodinov, Petra

  2. Vielen Dank für diesen Rückblick, da sind doch glatt gleich zwei Bücher auf meine Wunschliste gewandert, „Wild wuchern“ und „Der Gärtner und der Tod“, die sonst vermutlich an mir vorbeigegangen wären. Zum Glück steht „Wackelkontakt“ schon im Regal 🙂 LG Anna aka buchpost

    1. Beides tolle Bücher, liebe Anna. Wackelkontakt hat mich ja leicht enttäuscht, da ich großer Wolf Haas Fan bin und wahrscheinlich zu hohe Erwartungen hatte. Ich hatte trotzdem Spaß und den wünsche ich dir auch. Liebe Grüße, Petra

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