Ein pralles Sittenbild aus dem Dreissigjährigen Krieg und ein großartiger historischer Roman : Daniel Kehlmann Tyll – Rezension
Tyll – prangt in großen, etwas ungelenken Lettern in grellem Orange über einem Mummenschanzbild von Francisco Goya. Das Cover lenkt den Leser sofort auf die Spur von Till Eulenspiegel, jenem legendären Schalk und Narren, der im 14. Jahrhundert seine geistreichen, oft auch derben Späße machte, die in der vermutlich 1510 erstmals veröffentlichten Sammlung „Ein kurtzweilig lesen von Dyl Ulenspiegel“ bis heute populär sind.
Liest man weiter im Klappentext, erfährt man aber eine leichte Verunsicherung. Vom 17. Jahrhundert ist hier die Rede, vom Dreißigjährigen Krieg, in dem das Buch spielt. Weiterlesen „Daniel Kehlmann Tyll“









