Lektüre Juni 2024

Meine Lektüre im Juni 2024: abwechslungsreich und anregend. Zwei Bücher habe ich bereits zur Vorbereitung auf das diesjährige Literaricum in Lech am Alberg gelesen, das ich im Juli besuchen werde: Lolita von Vladimir Nabokov, den Klassiker, der im Mittelpunkt steht, und Muna oder die Hälfte des Lebens von Terézia Mora, die Gast sein wird. (zu beiden mehr in einem späteren Beitrag) Ferner haben sich zwei Sachbücher in meine Leseliste geschlichen. Marseille 1940 von Uwe Wittstock war gleichzeitig meine Highlight des Monats und ist ein wunderbar erzählendes Sachbuch über „die große Flucht der Literatur“. Die Sprache des Kapitalismus von Simon Sahner und Daniel Stähr war sehr aufschlussreich und gut lesbar. Mit Silke von Bremen (Stumme Zeit) durfte ich Anfang des Monats an einer Führung im malerischen Sylter Örtchen Keitum teilnehmen, bei der mir die sehr sympathische Autorin Insel und Roman auf wunderbare Art näher brachte. Weiterlesen „Lektüre Juni 2024“

Lektüre Mai 2024

Wetter technisch alles andere als ein Wonnemonat hat der Mai 2024 für mich doch eine ganze Reihe toller Bücher für die Lektüre geboten. Nur zufällig waren eine palästinensiche und eine jüdische Familiengeschichte darunter. Beide auf ihre Art tolle Bücher von tollen Autorinnen. Sowohlt Franziska Gänsler als auch Paul Murray wussten mich mit ihren Geschichten zu begeistern und der neue Liewe Cupido-Roman von Mathijs Deen bot wieder ruhige, spannende Unterhaltung. Ebenso an die Nordsee führte der Sylt-Roman von Silke von Bremen. Und Nora Krug erlaubte einen illustrierten Blick in die Kriegswirklichkeit in der Ukraine. Lediglich der neue Roman von Deniz Ohde hat mich doch arg enttäuscht. Gehörte ihr Debüt Streulicht doch zu einem meiner Favoriten 2020. Schließlich habe ich noch die klugen Aufzeichnungen von Gabriele von Arnim genossen. Wunderbar, dass ich sie auch auf einer Lesung zu ihrem neuen Buch Der Trost der Schönheit erleben durfte. Weiterlesen „Lektüre Mai 2024“

Lektüre April 2024

Ostern, eine wunderbare Woche in Venedig und das Lesefestival „Frankfurt liest ein Buch“ liegen nun auch schon wieder hinter mir. Letzteres brachte mir einen wunderbaren Einblick in das „Neue Frankfurt“, eine Architektur- und Designinitiative die seit den späten 1920er Jahren ein neues, demokratisches und gesundes Bauen für große Bevölkerungsgruppen umsetzte und damit aber auch Städteplanung, Grünflächenplanung und Design umfasste. Unter Bürgermeister Ludwig Landmann und den Architekten Ernst May und Martin Elsässer entstanden so erstaunliche Bereiche, die auch heute noch das frankfurter Stadtbild prägen, hinter dem „Mainhattan“-Bild der Stadt aber doch ziemlich untergehen. Für mich war das eine Entdeckungstour im wahrsten sinn und ich war auf vier Veranstaltungen und einer privaten Streiftour durch die Stadt. Wenn es die Zeit erlaubt, mache ich dazu gern einen Beitrag. Das Buch, das gelesen wurde, war übrigens „Zebras im Schnee“ von Florian Wacker.

Auch sonst standen interessante und teils recht umfangreiche Bücher auf der Liste meiner Lektüre im April 2024. Weiterlesen „Lektüre April 2024“

Lektüre März 2024

Mein Lesemonat März 2024 war voll mit schönen Lektüre-Erfahrungen, obwohl die Buchmessenzeit meist eine mit wenig Lesezeit ist. Durch die langen Zugfahrten und eine frühzeitige Messeplanung kamen aber auch im März viele Lesestunden zustande. Allein vier deutschsprachige Debüts habe ich gelesen. Mein Lieblingsdebüt war dabei von Simone Kucher Die lichten Sommer.

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Lektüre Februar 2024

Nun sind bereits zwei Monate im Jahr 2024 vorüber. Der Frühling klopft zaghaft an die Tür und die Leipziger Buchmesse steht vor selbiger. Außer den nachfolgenden Romanen habe ich fleißig für den Bloggerpreis für Literatur – Das Debüt 2023 gelesen, um wieder ein herausragendes Buch zusammen mit anderen Bloggerkolleg:innen zu küren. Ich habe mich mit der von der Redaktion bestimmten Shortlist reichlich schwer getan, freue mich aber, dass der einzige Roman, der mich wirklich überzeugen konnte, auch gewonnen hat: Birobidschan von Tomer Dotan-Dreyfus. Zu den Bewertungen der anderen Titel findet ihr einen Beitrag unter Das Debüt 2023. Den zweitplatzierten Roman Tunnel von Grit Krüger hatte ich auch bereits besprochen. Weiterlesen „Lektüre Februar 2024“

Lektüre Januar 2024

Ein neues Jahr beginnt in der Regel mit viel Vorfreude und einigen guten Vorsätzen. Die Vorfreude auf einen spannenden Literaturfrühling ist auf jeden Fall da und es sind auch schon reichlich Neuerscheinungen hier eingetroffen. Den Januar aber habe ich noch mit Herbst-/Wintertiteln verbracht und einige ganz ausgezeichnete gelesen. Die meisten davon waren recht seitenstark, durch ihre hohe Qualität verging die Lektüre im Januar allerdings fast wie im Flug, so kann das Jahr 2024 gern weitergehen. Monatshighlight war Inger-Maria Mahlke mit Unsereins, sehr dicht gefolgt vom furiosen Die sieben Monde des Maali Almeida von Shehan Karunatilaka und dem amüsanten Betrug von Zadie Smith. . Auch ein tolles Debüt war dabei: Die Unvollständige von Valerie Bäuerlein. Weiterlesen „Lektüre Januar 2024“

Lektüre Dezember 2023

Wie schnell das Jahr wieder vorüberging. Und wie immer beschleunigte es auf den letzten Metern nochmal. Durch den Wegfall eines „echten“ vierten Advents war die Vorweihnachtszeit eigentlich ein Witz. Ich liebe diese Zeit eigentlich und nehme mir immer vor, sie mehr auszukosten, zu genießen, sie irgendwie zu „strecken“. Aber wie immer ist mir das auch dieses Jahr nicht gelungen. Es gibt immer noch viel zu viel zu erledigen, aufzuarbeiten etc. Gelesen habe ich aber dennoch viel, ich bin froh, da mittlerweile eine Routine zu besitzen (ein bisschen tatsächlich wie eat, sleep and read ;)). Also kann ich euch auch für den Dezember 2023 eine schöne, bunte Mischung hervorragender Lektüre bieten.

Eine Zusammenfassung meiner Jahreshighlights wird auch – ein wenig verspätet – folgen. Weiterlesen „Lektüre Dezember 2023“

Lektüre November 2023

Zahlenmäßig etwas unterdurchschnittlich, was die gelesenen Seiten betrifft, aber durchaus präsentabel gestaltete sich für mich der Lesemonat November 2024, denn nur fünf Bücher, dafür aber mehr als 2000 Seiten hat die Lektüre diesen monats umfasst. Alle fünf Bücher waren gut bis sehr gut. Drei Frauen, zwei Männer und einmal quer über die Landkarte: kanadisch, kamerunisch, norwegisch, slowenisch und us-amerikanisch. Weiterlesen „Lektüre November 2023“

Lektüre Oktober 2023

Nun folgt meine Zusammenfassung zur Lektüre im Oktober 2023 endlich mal ein wenig zeitnah. Durch die intensiven Tage auf der Frankfurter Buchmesse, die bei mir bereits am Montag begann und mit einer Lesung von Richard Ford erst am darauffolgenden Montag endete, kam ich diesen Monat nur auf fünf gelesene Bücher. Zwei davon sind für den Bayerischen Buchpreis 2023 nominiert, der am 7. November verliehen wird. Weiterlesen „Lektüre Oktober 2023“

Lektüre September 2023

Jetzt folgt mein Lektüre-Überblick für den September 2023 doch wieder so spät. Nicht nur, aber ein bisschen ist daran die Buchmesse „schuld“, die für mich mit Vor- und Nachspiel tatsächlich neun Tage dauerte (dazu hoffentlich bald auch noch ein ausführlicher Blogbeitrag). Der Bayerische Buchpreis hält mich zusätzlich mit über 3000 Seiten der nominierten Bücher auf Trapp, dazu zwei wunderbare Gespräche mit den Autor:innen Stephanie Bart und Deniz Utlu. Also, einiges zu tun bei LiteraturReich. Aber meine Lektüre will ich euch natürlich auch im September 2023 nicht in der gewohnt kompakten form vorenthalten. Und auf die anderen Dinge könnt ihr euch schon freuen. Die kommen ganz sicher bald! 🙃 Weiterlesen „Lektüre September 2023“