Zahlenmäßig etwas unterdurchschnittlich, was die gelesenen Seiten betrifft, aber durchaus präsentabel gestaltete sich für mich der Lesemonat November 2024, denn nur fünf Bücher, dafür aber mehr als 2000 Seiten hat die Lektüre diesen monats umfasst. Alle fünf Bücher waren gut bis sehr gut. Drei Frauen, zwei Männer und einmal quer über die Landkarte: kanadisch, kamerunisch, norwegisch, slowenisch und us-amerikanisch. Weiterlesen „Lektüre November 2023“
Autor: Petra Reich
Djaïli Amadou Amal – Im Herzen des Sahel
2020 erhielt die aus Kamerun stammende Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Djaïli Amadou Amal für ihren Roman Die ungeduldigen Frauen den Prix Goncourt des lycéens. In ihm schilderte sie eindringlich die Lage junger Frauen in Kamerun zwischen Unterdrückung, Zwangsverheiratung und Sehnsucht nach einem freieren, moderneren Leben. Auch in Im Herzen des Sahel widmet sich Djaïli Amadou Amal diesem Themenkomplex. Weiterlesen „Djaïli Amadou Amal – Im Herzen des Sahel“
Blick in die Verlagsvorschauen – Neuerscheinungen Frühjahr 2024
Wärend nun der Winter in seiner ganzen weißen Pracht vor der Tür steht (zumindest in einigen Gebieten Deutschlands), Weihnachten sich in Siebenmeilenstiefeln nähert, flattert gleichzeitig mal wieder das Frühjahr ins Haus bzw. auf den Computerbildschirm. Die gedruckten Verlagsvorschauen sind noch selten, aber online sind die meisten Neuerscheinungen fürs Frühjahr 2024 schon einsehbar und ich habe wie immer einen Blick in die Listen geworfen. Das vermittelt tatsächlich ein wenig Vorfreude, nicht nur auf die vielen , vielen neuen, spannenden Buchtitel, sondern auch auf die Leipziger Buchmesse und den Frühling. Deshalb lasst uns einen Blick aufs Frühjahr 2024 werfen, auch wenn sich noch jede Menge wunderbarer Neuerscheinungen aus den Herbst-, Winter- oder sogar Frühjahrs-Verlagsvorschauen 2023 darauf warten, gelesen zu werden. Und natürlich auch die Backlist nicht ganz vergessen werden möchte.
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Roman Rozina – Hundert Jahre Blindheit
Der Slowene Roman Rozina entrollt mit seinem fast 600 Seiten starken Roman Hundert Jahre Blindheit ein großes Familientableau. Und ja, die Referenz zum großen Kolumbianer Gabriel García Márquez ist durchaus beabsichtigt, auch wenn bei Rozina kein magischer Realismus zu finden ist, sondern die Geschichte realistisch und chronologisch erzählt wird. Weiterlesen „Roman Rozina – Hundert Jahre Blindheit“
Colson Whitehead – Die Regeln des Spiels
Der amerikanische Autor Colson Whitehead, dessen wunderbare frühere Bücher John Henry Days und Der letzte Sommer auf Long Island meiner Meinung nach bei uns viel zu wenig Beachtung fanden, hat sich spätestens mit seinen doppelt Pulitzer und National Book Award gekrönten Romanen Underground Railroad und Die Nickel Boys, die sich mit sehr harten Themen aus der Vergangenheit der USA beschäftigen, als einer der erfolgreichsten und bekanntesten afroamerikanischen Schriftsteller etabliert. Nach diesen düsteren Büchern staunte die Literaturkritik nicht schlecht, als Colson Whitehead 2021 mit Harlem Shuffle eine fast heitere, auf jeden Fall beschwingte Gaunerkomödie veröffentlichte, der er nun einen zweiten Teil (insgesamt ist eine Trilogie geplant) folgen lässt – Die Regeln des Spiels. Weiterlesen „Colson Whitehead – Die Regeln des Spiels“
Margaret Laurence – Das Glutnest
Ich lernte die Bücher der Autorin Margaret Laurence erst 2020 im Rahmen einer Beschäftigung mit dem damaligen Gastland der Frankfurter Buchmesse Kanada kennen. In ihrem Heimatland gilt die 1926 geborene und 1987 verstorbene Laurence als Klassikerin. Ihr Roman Der steinerne Engel ist dort Schullektüre und war auch meine erste Begegnung mit ihr. Der großartig eigenwillig geschriebene Text um eine ebenso eigenwillige 90-Jährige hat mich absolut begeistert und es war toll zu hören, dass das Buch Teil 1 einer Reihe ist, Teil des fünfbändigen Manawaka-Zyklus. Nach Eine Laune Gottes (2022) hat der Eisele Verlag in Sachen Margaret Laurence nachgelegt und nun bereits den dritten Band veröffentlicht, Das Glutnest, wieder hervorragend übersetzt von Monika Baark. Und auch dieser ist wieder sehr überzeugend. Weiterlesen „Margaret Laurence – Das Glutnest“
Literarischer Herbst – Buchmesse und Bayerischer Buchpreis
Literarischer Herbst – im Allgemeinen endet er im November mit der Buch Wien und dem Münchner Literaturfest (zu denen ich so gerne einmal fahren würde, hat bisher leider noch nie geklappt), und mit der Verleihung der großen Buchpreise – vor der Buchmesse in Frankfurt der Deutsche Buchpreis, es folgen Österreichischer, Bayerischer und Schweizer Buchpreis, international der National Book Award und der Booker Prize. Weiterlesen „Literarischer Herbst – Buchmesse und Bayerischer Buchpreis“
Lektüre Oktober 2023
Nun folgt meine Zusammenfassung zur Lektüre im Oktober 2023 endlich mal ein wenig zeitnah. Durch die intensiven Tage auf der Frankfurter Buchmesse, die bei mir bereits am Montag begann und mit einer Lesung von Richard Ford erst am darauffolgenden Montag endete, kam ich diesen Monat nur auf fünf gelesene Bücher. Zwei davon sind für den Bayerischen Buchpreis 2023 nominiert, der am 7. November verliehen wird. Weiterlesen „Lektüre Oktober 2023“
Bayerischer Buchpreis 2023 – Stephanie Bart im Gespräch
Stephanie Bart und Deniz Utlu sind beim Bayerischer Buchpreis 2023 in der Kategorie Belletristik neben Teresa Präauer nominiert und sprachen mit Alexandra Stiller und Petra Reich auf der Frankfurter Buchmesse. Weiterlesen „Bayerischer Buchpreis 2023 – Stephanie Bart im Gespräch“
Bayerischer Buchpreis 2023 – Deniz Utlu im Gespräch
Stephanie Bart und Deniz Utlu sind beim Bayerischer Buchpreis 2023 in der Kategorie Belletristik neben Teresa Präauer nominiert und sprachen mit Alexandra Stiller und Petra Reich auf der Frankfurter Buchmesse
Teil 1: Deniz Utlu
Autor Deniz Utlu ist sicher einer der begehrtesten Interviewpartner auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Sein Roman „Vaters Meer“ hat nicht nur begeisterte Stimmen beim Lesepublikum und der Literaturkritik erhalten, er war mit einem Textauszug auch beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen, erhielt für einen solchen bereits 2021 den Alfred Döblin Preis. Außerdem war der Roman für den hochdotierten Wilhelm-Rabe-Preis nominiert. Und steht nun auf der Nominierungsliste zum Bayerischen Buchpreis 2023. Eine Freude, dass Deniz Utlu sich Zeit genommen hat, mit Alexandra und mir über sein Buch zu sprechen. Weiterlesen „Bayerischer Buchpreis 2023 – Deniz Utlu im Gespräch“









